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Need for Speed Heat

Need For Speed Heat

Electronic Arts hat den kommenden Teil der traditionsreichen Rennspiel-Reihe Need for Speed angekündigt. Der dazugehörige Trailer zu NFS Heat liegt derzeit auf Platz 1 bei Youtube und wurde mehr als drei Millionen Mal aufgerufen. Zum Zeitpunkt der News lag die Zustimmungsrate bei 91 Prozent, was für EA- und NFS-Verhältnisse außerordentlich gut ist. Die meisten der abgegebenen Stimmen fielen daher positiv aus. Laut Entwickler Ghost Games wollte man bestimmte beliebte Elemente aus vergangenen Serienteilen in die Neuauflage bringen. Dazu zählen umfangreiche Tuningoptionen und Polizeiverfolgungsjagden. Der Veranstaltungsort Palm City ist dabei farblich an die 1980er-Jahre angelehnt, zumindest wird es ähnlich knallige Farbeffekte geben.

Beginn eines Mythos - Rennspiel mit Arcadesteuerung und echten Autos

In diesem Jahr feiert die Rennspielreihe Need for Speed ihr 25-jähriges Bestehen. Der Mythos entstand in den ersten Jahren, doch spätestens seit dem Jahr 2010 ist nur noch der Name übrig. Need for Speed stand immer für unkomplizierten Arcade-Rennspaß, aber mit lizenzierten Fahrzeugen. Ebenso typisch wurden in späteren Ausgaben die Verfolgungsjagden mit der Polizei sowie das optische wie leistungsmäßige Tunen von Autos. Im Jahr 2009 folgte der erste Bruch mit den Traditionen.

Von Slightly Mad Studios wurde Need for Speed Shift auf die Straße gebracht. Hierbei konnte man zwar nach wie vor seinen Wagen tunen, das Fahrverhalten orientierte sich jedoch erstmals mehr in Richtung Simulation. Heraus kam ein Hybrid, der ähnlich zu Race Driver Grid, eine Mischung aus Arcadesteuerung und realistischem Fahrverhalten, darstellte. Ein gut gemachtes Rennspiel, nur fühlte es sich nicht so sehr nach Need for Speed an.

Daher lenkte EA ein und ließ 2010 vom britischen Studio Criterion Games eine Neuauflage von Need for Speed Hot Pursuit programmieren. Es sollte der letzte Teil werden, der gute Bewertungen und Verkaufszahlen erreichte. Aber trotz der Zahlen wurde die Kritik der Fans lauter. Erstmals seit Langem war kein Tuning der Fahrzeuge möglich und auch der Online-Zwang brachte jede Menge Sand ins Getriebe.

Trial-and-Error-Prinzip

Im darauffolgenden Jahr wollte EA den Überraschungserfolg von Shift mit Teil 2 wiederholen, was misslang. Parallel wurde 2011 auch das Spielestudio Black Box mit Need for Speed The Run beauftragt. Hierbei sollte eine Story samt Cutscenes in einem Rennspiel mit Arcadesteuerung für Unterhaltung sorgen. Allerdings war dies eher ein unfreiwillig komisches Entertainment auf mittelmäßigem Niveau. Also beauftragte der Publisher mal wieder Criterion Games und ließ eine Neuauflage von Most Wanted 2012auf die Straße. Allerdings konnte das neue NFS nicht mit dem Urahn von 2005 mithalten. Unzulänglichkeiten wie eine auf 30 Bildern pro Sekunde beschränkte Grafik oder ein abenteuerliches Konzept, bei dem man Autos nur finden musste, sorgten für Nörgelei vom Beifahrersitz. Die nicht existenten Tuningoptionen - es gab nur vorgefertigte Ersatzteile, die sich freischalten lassen - taten ihr Übriges.

EA zeigte sich enttäuscht und tauschte zum Jahr 2013 den Entwickler aus. Fortan ist Ghost Games für jedes neue Need for Speed verantwortlich. Need for Speed Rivals war das erste Spiel der Reihe, welches auf die hauseigene Frostbite-3-Engine setze. Grafisch war man so auf der Höhe der Zeit. Es blieb aber die Beschränkung auf 30 Bilder pro Sekunde und auch das Fahrverhalten war für manche Spieler zu driftlastig. Das Entwicklerstudio Ghost Games, bei dem ein paar wenige Programmierer von Criterion Games arbeiten, bekam fortan zwei Jahre Entwicklungszeit für jeden neuen Teil. Egal, ob es sich um das schlicht Need for Speed getaufte Reboot aus 2015 oder den derzeit aktuellen Teil Need for Speed Payback handelt, beide waren nur Mittelmaß.

Mit Heat soll es heiß werden

Mit Need for Speed Heat soll es wieder umfangreiche Tuningoptionen geben, die Leistungsupdates werden sich allerdings nur durch die Teilnahme an Events im Einzelspielermodus Showdown freischalten lassen. Es wird aber zudem auch ein optisches Tuning geben. Im Gegensatz zu Payback wird man auf sämtlichen Mikrotransaktionen und Lootboxen verzichten. Autos werden ausschließlich durch In-Game-Geld erworben. Nachts wird es auch wieder illegale Straßenrennen mit Verfolgungsjagden durch die Polizei geben. Vermutlich werden diese nächtlichen Rennevents nur gegen Online-Gegner stattfinden, zumindest liest sich die offizielle Ankündigung so. Wie gut Need for Speed Heat tatsächlich ist, wird man spätestens am 08. November selbst erfahren können, da es dann für PC, PS4 und Xbox One erscheint.